Katalonien und kein Ende? Der Streit um politische Autonomie aus innerspanischer Sicht

Vortrag/Diskussion
Datum: Mittwoch, 14. März 2018 19:30

Ort: AGORA artist studio Heinrich-Sauer-Str. 5 53111 Bonn  |  Stadt: Bonn, Deutschland

Vortragsgespräch mit Dr. ANTONIO SÁEZ-ARANCE, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte im Historischen Institut der Universität zu Köln Moderation: Raimund Allebrand Kulturjournalist/Buchautor, Leiter IFIB-Institut für interkulturelle Beratung, Bonn Zum Thema: Katalonien ist nicht Spanien – so die Botschaft von Graffitis in Barcelona auf Transparenten in Massendemonstrationen, im katalanischen Parlament. Der Jahrhunderte alte Konflikt sitzt tief, manifestiert sich in Fußballstadien, in den sozialen Medien und auf der Straße. Hunderttausende fordern die Unabhängigkeit von Madrid, die Zentralregierung antwortet mit der Verhaftung katalanischer Politiker, und auch nach erfolgten Regionalwahlen ist im Frühjahr 2018 noch kein Ende abzusehen. Wie reagiert die spanische Bevölkerung auf die katalanischen Forderungen? Welchen Spielraum lässt die Verfassung den Politikern in Madrid? Was bleibt am Ende übrig von jenem Spanien, das bis heute alle in Europa kennen? Zu den Gesprächspartnern: Dr. ANTONIO SÁEZ-ARANCE, geboren in Madrid, studierte Geographie, Geschichte und Kunstgeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universidad Autónoma de Madrid (UAM). Seit seinem Abschluss in der spanischen Hauptstadt beschäftigt er sich mit der Modernen und der Zeitgenössischen Geschichte sowohl in Spanien als auch in Lateinamerika. Im Jahre 1989 bekam er ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) für ein Zweitstudium an der Universität Bielefeld. Seit seiner Promotion an der Universität Bielefeld im Jahr 2001 ist er wissenschaftlicher Angestellter sowie Assistent und Akademischer Rat auf Zeit an der Abteilung für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte im Historischen Institut der Universität zu Köln. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die spanische Geschichte, insbesondere die Monarchien und die Zeit seit Beginn des 20. Jahrhunderts unter Einbeziehung des spanischen Bürgerkrieges, der Zeit der Diktatur von Franco sowie der jüngsten Geschichte von Spanien. RAIMUND ALLEBRAND arbeitete nach einem Pressevolontariat langjährig als Fachjournalist für Printmedien und Hörfunk, als Redakteur öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten in Köln (Deutsche Welle/DW u. Deutschlandfunk/DLF) sowie als Dozent in der Ausbildung von Hörfunkjournalisten. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bonn mit Lehrverpflichtung und mehrjähriger Forschungsauftrag in Granada/Spanien. Des Weiteren war er pädagogischer Mitarbeiter in der konfessionellen Erwachsenenbildung, studierte Philosophie, Psychologie und katholische Theologie (Diplom) in Bonn und Freiburg im Breisgau. Derzeit ist er Leiter des IFIB – Institut für interkulturelle Beratung für Psychotherapie in spanischer Sprache in Bonn sowie Geschäftsführender Vorsitzender der AFIB – Arbeitsgemeinschaft für interkulturelle Begegnung e.V. mit Tätigkeit als Kulturmanager und Seminarveranstalter für die Iberische Halbinsel und Lateinamerika, als Kulturjournalist und Buchautor.

 

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53111 Bonn, Deutschland

 

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  • Mittwoch, 14. März 2018 19:30

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