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VOM "GROSSEN DORF" ZUR METROPOLE STADTENTWICKLUNG IN LATEINAMERIKA BIS ZUM ERSTEN WELTKRIEG

Vortrag/Diskussion
Datum: Montag, 7. Mai 2018 18:15

Ort: Uni Bonn, Abt. für Altamerikanistik, Oxfordstr. 15, 53111 Bonn Oxfordstr. 15 53111 Bonn  |  Stadt: Bonn, Deutschland

Kulturelle Vielfalt in urbanen Räumen Urbanes Leben zeichnet sich in den Städten Lateinamerikas sowohl durch die Vermischung vieler Völker als auch durch den stets wechselnden Einfluss transnationaler Regime aus. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Vortragsreihe der kulturellen Vielfalt und des urbanen Zusammenlebens in Lateinamerika von der vorspanischen Vergangenheit bis in die postkoloniale Gegenwart. Städte spielten in der Geschichte Lateinamerikas bereits in vorspanischer Zeit und in der Kolonialzeit eine zentrale politische und sozio-kulturelle Rolle. Dieser Prozess intensivierte sich nach der Unabhängigkeit, die ebenfalls von den Städten ausging. Mit der beginnenden Industrialisierung zog es Migranten sowohl aus Europa als auch aus ländlichen Gebieten Lateinamerikas in die Städte. So setzte gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den meisten lateinamerikanischen Staaten ein Verstädterungs- und Metropolisierungsprozess ein, der bis heute anhält. Prof. Dr. Barbara Potthast ist Professorin für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte an der Universität zu Köln. Sie zeichnet anhand von Beispielen die Entstehung moderner Metropolen in Lateinamerika um 1900 nach, zunächst im Hinblick auf die demographische und städtebauliche Entwicklung, dann aber auch auf die sozialen Implikationen, die sich daraus ergaben, um abschließend die Situation am Ende des 20. Jahrhunderts zu skizzieren. Entgelt kostenlos Anmeldung empfohlen.

 

 

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  • Montag, 7. Mai 2018 18:15

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