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UNI IM RATHAUS - BODENEROSION UND KLIMAWANDEL BEEINFLUSST DER MENSCH DAS KLIMA SEIT 7 000 JAHREN?

Vortrag/Diskussion
Datum: Mittwoch, 18. April 2018 18:00

Ort: Altes Rathaus, Bonn, Gobelinsaal Markt 2 53111 Bonn  |  Stadt: Bonn, Deutschland

Die wissenschaftlichen Belege lassen keinen Zweifel am Eingriff des Menschen in das globale Klimasystem. Der starke globale Temperaturanstieg der letzten rund 150 Jahre ist ohne den anthropogenen CO2-Ausstoß der fossilen Brennstoffe nicht zu erklären. Derweil stellte der Geologe William Ruddiman die These auf, dass die Rodung der Wälder zur Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen und der Reisanbau in Asien das globale Klima bereits vor einigen tausend Jahren veränderten und eine neue Eiszeit verhinderten! Ruddiman begründet seine These mit dem besonderen Verlauf des Holozäns - der letzten Warmzeit und der ersten, die vom Menschen geprägt wurde. Der Bonner Geograph PD Dr. Thomas Hoffmann hat in den vergangenen zehn Jahren die Auswirkungen der Bodenerosion auf den Kohlenstoffkreislauf untersucht. Die Bodenerosion, die untrennbar mit der historischen Landnutzung des Menschen verbunden ist, wirkt dabei dem CO2-Ausstoß durch den Landnutzungswandel seit Beginn der agrarwirtschaftlichen Nutzung entgegen, weil erodierter Kohlenstoff in Sedimenten eingelagert und damit der Atmosphäre entzogen wird.

 

 

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  • Mittwoch, 18. April 2018 18:00

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